850 Jahre Tradition – mit innovativer Technik

Die Leipziger Messe GmbH spart Zeit und Geld mit dem elektronischen Schlüsselmanagementsystem proxSafe von deister electronic

Foto: Leipziger Messe/ Grubitzsch

Blick auf das Herzstück des Leipziger Messegeländes: die Glashalle, Eingang West (Foto: Leipziger Messe/ Grubitzsch)

Die Leipziger Messe gehört zu den zehn führenden deutschen Messegesellschaften und den Top 50 weltweit. Als einer der ältesten Messeplätze der Welt begeht sie 2015 das Jubiläum „850 Jahre Leipziger Messen“. Die Leipziger Messe Unternehmensgruppe führt Veranstaltungen in Leipzig und an verschiedenen Standorten im In- und Ausland durch. Mit den fünf Tochtergesellschaften und dem Congress Center Leipzig (CCL) bietet die Unternehmensgruppe eine integrierte Veranstaltungskompetenz, die beispielhaft für die Organisation moderner Messen, Kongresse und Events ist. Der Messeplatz Leipzig umfasst eine Ausstellungsfläche von 111.300 m² und ein Freigelände von 70.000 m². Jährlich finden etwa 40 Messen, rund 100 Kongresse, zahlreiche Corporate Business Veranstaltungen und Events mit über 11.000 Ausstellern und 1,2 Millionen Besuchern aus aller Welt statt. Als erste deutsche Messegesellschaft wurde Leipzig nach Green Globe Standards1) zertifiziert.

Verlorene Schlüssel verursachten hohe Kosten

„Unser Betriebsgelände ist ja nicht gerade klein“, erzählt Alexander Geserick, Leiter Leittechnik Betriebsmanagement bei der Leipziger Messe GmbH, „da gibt es täglich eine Menge Türen auf- und wieder zuzusperren.“ Verlorene Schlüssel waren in der Vergangenheit ein großes Problem. So musste bereits das komplette Schließsystem aufgrund der fehlenden Schlüssel erneuert werden.Im Bereich der intelligenten Zeiterfassung, Zutrittskontrolle und digitalen Schließsysteme arbeitet die Leipziger Messe seit 2004 mit der primion Technology AG, einem international agierenden Spezialisten für Soft- und Hardware rund um Zutrittskontrolle und Zeiterfassung zusammen. „In puncto Schlüsselmanagement suchten wir nach einem modernen, flexiblen System zur Verwahrung und Verwaltung von Schlüsseln, das nur autorisierten Benutzern den Zugriff auf die Schlüssel erlaubt“, so Geserick. „Es sollte auch die Suchzeit nach verlorenen Schlüsseln reduzieren und aussagekräftige, revisionssichere Berichte liefern. Entscheidende Voraussetzung war jedoch, dass das System über eine Schnittstelle in das primion WebSystem integriert und über nur eine Benutzeroberfläche gesteuert und verwaltet werden konnte. Im Internet wurden wir dann auf das Schlüsselmanagementsystem proxSafe von deister electronic aufmerksam.“

Effizient, bedienerfreundlich und zukunftsweisend

primion entwickelte die Software-Schnittstelle und setzte so die Integration des proxSafe-Schlüsselverwaltungssystems im Zeiterfassungs- und Zutrittskontrollsystem prime WebSystems um. Berechtigungen und Statusmeldungen im Schlüsselmanagement lassen sich hierüber zuverlässig verwalten. Dazu Alexander Geserick: „Aufgrund der guten Zusammenarbeit von primion und deister electronic wurden unsere Anforderungen erfüllt und wir erhielten eine effiziente, anwenderorientierte und zukunftsfähige Lösung, mit der wir nun Zeiterfassung, Zutrittskontrolle und Schlüsselmanagement über nur eine Oberfläche managen können. Die Schlüsselkabinette sind dezentral aufgestellt, die Verwaltung erfolgt wunschgemäß zentral in der Abteilung TS-BM (Technik, Service, Betriebsmanagement) der Leipziger Messe.“

Nahtlose Integration in Design und Funktion

„Auch das Design der neuen Schlüsselkabinette ist für uns ein wichtiges Kriterium“, erklärt Alexander Geserick, „schließlich sollen sie sich auch im Besucherbereich in unser Raumkonzept integrieren. Ebenso wichtig: Die neue Lösung sollte ohne ein zusätzliches Software-System auskommen, denn wir wollten uns die Sache ja einfacher machen.“ proxSafe konnte allen Anforderungen gerecht werden. Die eleganten Sicherheitsschränke lassen sich formschön überall platzieren.“

An neun Standorten innerhalb des Messegeländes kommen nun Schlüsselschränke vom Typ proxSafe maxx zum Einsatz. Hier werden die Schlüssel aufbewahrt und verwaltet. Sie sind mit einem Schlüsselring und einem Einmal-Siegel mit dem elektronischen keyTag verbunden. Die Bedienung erfolgt über das proxSafe Terminal in Verbindung mit den Mitarbeiterkarten. Erst nach erfolgreicher Identifizierung kann der Nutzer den gewünschten Schlüssel am Bedien-Terminal auswählen, welcher dann freigegeben wird. Über eine LED-Anzeige wird der Nutzer zum entsprechenden Steckplatz im Schrank geführt. Alle anderen Steckplätze bleiben fest verriegelt. Nach der Entnahme schließt das Tor selbsttätig.

Die Verwaltung der Zugriffsrechte sowie die Auswertung der automatisch generierten Entnahme- und Rückgabe-Dokumentation erfolgen zentral. „Durch die Verbindung des proxSafe Schlüsselmanagements mit der bestehenden Zutrittskontrolle konnten wir die aufwändige manuelle Schlüssel-Aus- und -Rückgabe sowie die Dokumentation in Papierform wesentlich reduzieren“, freut sich Alexander Geserick. „Hochwertige Schlüssel sind somit besser vor Verlust geschützt. Beides ist im Sinne unseres Green-Globe-zertifizierten1) Unternehmens.“